1. Frage

Die erste zu beantwortende Frage erhielt ich über den Microsoft Messenger am 19.03.2020 von einem Mitstreiter um das Amt des Bürgermeisters.

Seine Frage lautete:
Wie werden Sie das denn jetzt mit den Unterstützungsunterschriften machen, oder sind Sie schon durch?

Meine Antwort:
Es sieht bisher weniger gut aus, als beim letzten Mal. Es könnte sein, dass es noch zu früh ist. Es könnte auch sein, dass sich die Menschen gegenwärtig mit anderen Problemen tragen!
Letztendlich hat die Landesregierung die Möglichkeit eröffnet auch die modernen Mittel der Technologie anwenden zu dürfen. Deshalb bediene ich mich nun des Internets und eröffne den Menschen die Möglichkeit, die erforderlichen Dokumente von der Homepage zu laden und mir auf verschiedenen kontaktlosen Wegen zurückzusenden.


2. Frage

Ebenfalls von der gleichen Person, die sich auch an der Wahl zum Bürgermeister beteiligen wird.

Seine Frage:
Für 2020, was versprechen Sie sich von der Idee.

Meine Antwort:
[Zum besseren Verständnis muss ich an dieser Stelle zunächst einmal erklären, dass wir uns im Verlaufe des Dialoges vornehmlich über meine Kandidatur unterhalten haben.]
Ich gebe zu, es zuckte in meinen Fingern. Ich hätte gerne mit einer Gegenfrage geantwortet, weiß aber, dass das nicht zielführend ist. Also schrieb ich in aller Kürze.
Ich weiß, dass ich es kann. Dass ich das Potential habe! Dass ich kooperativ bin. Dass ich alles mitbringe was ein Verwaltungschef braucht. Aber das Wichtigste sei, dass ich neutral bin und keine Marionette von … sei [an dieser Stelle schrieb ich einen Namen]!

Hier möchte ich das Thema noch etwas vertiefen, denn ich habe eine Weile über diese Frage nachgedacht.

Was verspricht man sich davon, wenn man sich zur Wahl stellt?

Zunächst einmal hat man darüber nachgedacht, was es denn bedeutet so eine Aufgabe zu übernehmen? Man hat sich gefragt, was denn da alles auf einen zukommt? Man hat sich gefragt, ob man diese Strapazen auf sich nehmen möchte, ob man in den Fokus der Öffentlichkeit geraten möchte, sich ständig mit allen Parteien und ihren unterschiedlichen Auffassungen auseinandersetzen zu müssen. Lebensqualität zu verlieren. Oft ist man dann, wenn andere feiern, in sein Amt eingebunden.

Nachdem man sich dann diese Fragen alle gefragt hat, gibt es natürlich nur zwei mögliche Antworten. Die eine ist ein klares "Nein".

Die andere ist dann getrieben von seiner eigenen Überzeugung, dass es für die Gemeinde durchaus positiv sein kann, ein überzeugendes "Ja". Schon bei meiner letzten Kandidatur hatte ich Ideen zu Papier gebracht, die vor fünf Jahren von vielen belächelt wurden. Einige davon hat die Gemeinde zumindest schon in kleinen Schritten zu realisieren begonnen. Bei anderen Projekten, die auf meiner Agenda standen, staunte ich nicht schlecht, dass ich nun in den letzten Monaten mehrmals darauf angesprochen wurde, ob ich denn gewillt sei diese Projekte in Zukunft auch noch anzugehen.

In diesen Momenten, als ich danach gefragt wurde dachte ich, dass es doch mehr Interesse an diesen Projekten gab und heute noch gibt als ich es mir vorstellen konnte. Ich bin nicht so vermessen zu glauben, dass ich beim meinem zweiten Anlauf nun um so viel erfolgreicher abschließe als 2015, aber warum sollte ich es nicht auf jeden Fall versuchen. Die Hoffnung stirbt zuletzt sagt man. Und wenn ich einfach nur das Ergebnis von 26,7 % verbessere, dann bin ich schon stolz darauf.

Was ich mir also verspreche ist, dass ich nach wie vor Impulse geben und die Gemeinde Wachtendonk-Wankum noch lebens- und liebenswerter gestalten könnte. Und da bin ich, wie schon 2015 allen Vorschlägen, Wünschen und Ideen gegenüber zunächst einmal ganz offen.
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